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Ei guude . . .

(hessisch für „Guten Tag“)! Ja, mit dem hessischen „Ei guude“ begrüßen wir auch heute wieder alle Modellbahnfreunde – gerne auch aller Spurweiten –, die sich auf unseren Social-Media-Plattformen eingefunden haben und sicher gespannt sind auf den Bericht vom Treffen am Samstag, den 12.09.2026.

Es war wieder einiges los in den paar Stunden. Ja, Zeit ist leider immer zu wenig. Immerhin waren diesmal sechs Mitglieder anwesend.

Also, was gibt es zu berichten?

Schon mal eine kurze Vorschau auf die folgenden Zeilen: viel Fahrbetrieb und ein Potpourri an Zügen, Triebwagen und Lokomotiven, kleinere Reparaturarbeiten an der Technik, aber auch weitere Fortschritte am Neustadt-Modul. Dieses ist ja für den einen oder anderen bei uns das Herzstück und gleichzeitig seit vielen Jahren unsere Heimstätte der TT-Modellbahn-Gemeinschaft.

Aber auch an Kulinarischem hat es nicht gefehlt. Zum Kaffee wurde der am Morgen frisch gebackene Kirschkuchen gereicht, was das Besprechen von bevorstehenden Teilnahmen an Veranstaltungen sowie die in Eigenregie für 2027 geplanten Präsentationen unserer Module dann doch etwas launiger und leichter machte.

NEIN, es war KEIN Kirschwasser im Kuchen! ;-)

Was wurde gewerkelt, gebastelt und repariert?

ImageImageImageImageZum einen wurde der Hof hinter der Apotheke auf dem Neustadt-Modul gepflastert – und das fast wie im richtigen Leben. Auf den planmäßig vorgesehenen Untergrund kam zunächst eine graue Schicht (Pappe anstelle von Kies), um anschließend final die Pflastersteine zu verlegen. Wir haben das Ganze einmal in drei Vorab-Fotos simuliert.

ImageImageImageBei den technischen Reparaturen mussten Schalter, Taster und LEDs ersetzt sowie defekte Weichen repariert und instand gesetzt werden. Da waren dann das Feinmechaniker-Werkzeug und der Lötkolben gefragt.

Wir schauen mal ein wenig dem „Machenden“ über die Schulter und fragen uns: Was für ein Kabelgewirr! Da qualmen einem ja beide Gehirnhälften. Der Fotograf bekam vor lauter Respekt schon das Zittern.

Sieht aber schlimmer aus, als es dann tatsächlich ist. Ein paar Minuten später war alles wieder so, wie es sein soll: Es funktioniert und somit gibt es das volle Erfolgserlebnis!

Noch etwas zum letzten Treffen

ImageBevor es zu den Modellen kommt, die auf den Modulen ihre Kreise gezogen haben, sei noch ergänzend zum letzten Treffen Folgendes nachzureichen: Die Mähdrescher der Firma Koch wurden ja auf einem Flachwagen der Firma Schirmer ausgeliefert. Nur passten diese nicht richtig auf die Flachwagen. Dafür wurde heute ein anderer Flachwagen von Tillig ausprobiert – und siehe da: Es passt alles so, wie es sein soll und wie man es sich eigentlich von vornherein gewünscht hätte.

Jetzt aber zu den Modellen auf der Anlage

ImageImageImageUnterstützt von Bildern und Videos geht es jetzt los. Beginnen wir mit dem vor vier Wochen erwähnten Triebwagen der Kurhessenbahn, BR 642 DB AG, der damals nicht fahren konnte. Heute jedoch war es möglich, dass der Besitzer seinen Triebwagen vorstellen konnte. Das Fahrzeug ist in dieser selbst kreierten Ausführung bei Tillig nicht im Programm. Klar ist auch immer ein Stück Heimatverbundenheit dabei, wenn man sich ein Fahrzeug nach seinen eigenen Wünschen anpasst und gestaltet. So soll es auch sein, oder? In 14 Tagen wird es auch dazu noch etwas mehr Input geben – versprochen! Also bleibt neugierig bis dahin. Da kommt noch was. Nein, kein Karton! ;-)

ImageBleiben wir fürs Erste noch bei den Triebwagen. Da war dann auch noch ein VT 135 der DR zu sehen, welcher mit einem Antrieb aus dem Hause PMT versehen und mit einem DCC-Decoder auf Jungfernfahrt ging – und das alles ohne Probleme. Dafür wurde der Umbauhelfer auch würdig gelobt. Schließlich hat er dabei geholfen, diesen Triebwagen aus DDR-Zeiten (Deutscher Modelleisenbahner-Verband) wieder an die heutigen Bedürfnisse anzupassen. Nennt man so etwas heutzutage nicht „Upcycling“?

ImageImageImageUnd siehe da, das DB-Gegenstück kam auch noch zur Wirkung: der VT 75 der DB mit VB 140 und einem Ergänzungsbeiwagen, welche zur Verstärkung bei höherem Fahrgastaufkommen eingesetzt wurden. Dieses Modell ist bei der Firma Jeike Modellbau entstanden, welcher als Gast zu unserem 25jährigen Jubiläum in Neustadt zu gegen war. Man konnte diese Fahrzeuge als Bausatz erwerben, aber auch als Fertigmodell. Das Ganze entstand noch weit vor der Wendezeit bei Herrn Jeike. Ebenso wie der VT 36.5 der DB, VT 137 und VS 145, vierachsig, der DR oder aber auch VT 135 062 + VB 140 312 DR (wird neu bei Kres produziert).

ImageImageImageUnd da folgt noch ein weiterer Triebwagen den anderen nach – diesmal aber von der ČSD. Es ist der Dieseltriebwagen M 152 0059 mit Beiwagen in Ursprungsausführung, der bei der DR versuchsweise einmal als BR 174 getestet wurde und unter dem Spitznamen „Brotbüchse“ bekannt war. Da hat Roco ein super Modell an die Kunden geliefert, muss man schon sagen. Vor allem, wenn man sich die Zeit nimmt und einmal ganz genau ins Innere des Trieb- und Beiwagens schaut. Was für eine detailgetreue Ausstattung man dort zu sehen bekommt – das setzt wirklich Maßstäbe!

Da war noch so einiges . . . kurz sammeln . . . und weiter geht es.

Dampf und elektrische Traktion

Da war noch dampfmäßig einiges unterwegs – jede Menge sogar. Aber auch elektrisch wurde gefahren.

Wobei: Modellbahn fährt immer elektrisch, außer bei den größeren Jungs. Die haben Echtdampf ! ;-)

Also, mit Bügeln auf dem Dach war ebenfalls etwas zu sehen.

ImageImageJa klar, eine E 94 („Eisenschwein“) der DRG mit Schwerlastwagen von Roco, Selbstentlader von Tillig/Zerba und offenen Güterwagen von Tillig.

ImageImageDampfspeicherlok und Propangaszug Und jetzt kommen wir zu den dampfenden Ungetümen aus der Urzeit beziehungsweise den Anfängen der Eisenbahn. So wurde im BW eine Dampfspeicherlok gesichtet, welche sich aus dem Schuppen zur Arbeit begab und Waggons innerhalb des BW verschoben hat.

Ob das mit dem ankommenden Propangaszug zu tun hatte, konnte uns keiner so richtig erklären. Wir gehen aber mal davon aus.

Denn wie gesagt: Es kam ein Propangaszug ins BW gefahren – und da ist Gefahr in Verzug! Höchste Alarmstufe!

ImageImageImageImageImageGezogen wurde dieser Zug von einer BR 86. Er bestand aus zwei Wagen mit Propangasflaschen an Bord, welche für die Beleuchtung der Flügelsignale hinter den Farbscheiben eingesetzt wurden, aber auch für die Beleuchtung der Weichenlaternen, die Weichenheizung und die BW-Gebäude im Inneren.

ImageEin gemischter Güterzug, gezogen von einer BR 42 der DB, war dann plötzlich auf den Gleisen zu sehen. Auch im Bahnhof stand er neben der E 94, um einem Personenzug auf dem Hauptgleis den Vorrang einzuräumen.

Fahrbetrieb auf den Modulen

So wurde neben den kleineren anstehenden Arbeiten auch wieder ordentlich Betrieb auf den Modulen gemacht.

Auch wenn manche meinen: „Die spielen da ja nur!“

Nein, nein, dem ist nicht so.

Wir hatten einen Fahrdienstleiter der DB AG vor Ort – Mitglied bei uns, klar doch! – und der musste sich wieder an den Bahnhof inklusive BW fit machen, da die kommenden Ausstellungen einen Fachmann dafür verlangen. ;-)

Apropos kommende Ausstellungen . . .

Bei dem oben schon erwähnten Verzehr der Kuchenstücke mit leckerem Kaffee wurde vorausschauend für 2027 festgelegt, dass an der Lollar-Einladung festgehalten wird und in dieser Woche der Kontakt für die Detailbesprechung aufgenommen beziehungsweise avisiert wird.

Dann war noch die Frage nach den Neustädter Modellbahntagen 2027 im Oktober am letzten Ferienwochenende (14.10. bis 16.10.2027).

Soll diese Veranstaltung einmal nicht im Sommer, sondern zur eigentlichen Modellbahnzeit in den Herbst-/Wintermonaten stattfinden?

Das hängt allerdings auch davon ab, inwieweit sich Mitglieder für Auf- und Abbau sowie den Betrieb an diesem Wochenende bereit erklären.

Sicher ist, dass unsere letzte öffentliche Präsentation 2026 in Frankenberg bei der Modellbahnbörse am 15.11.2026 stattfinden wird.

Also vormerken – oder, wenn es nicht klappt, einfach mal zu uns nach Neustadt kommen!

Zum Schluss . . .

Zum Schluss müssen wir uns entschuldigen, dass sich unsere Webseite seit dem 01.08.2026 nicht weiter aktualisiert hat. Der Verantwortliche dafür ist leider seit vier Wochen etwas indisponiert und wird die Seite, sobald wieder alles im Lot ist, auf den aktuellsten Stand bringen.

Solange ist aber garantiert, dass ihr unsere Berichte auf Facebook verfolgen könnt.

Dazu müsst ihr nicht zwingend angemeldet sein!

Allen, die bis hierher gekommen sind: Danke für eure Lebenszeit, die ihr dem Lesen der oberen Zeilen gewidmet habt.

Schön, wenn es euch unterhalten hat, neue Erkenntnisse gebracht hat oder ihr einfach ein paar Minuten Modellbahn mal bei anderen betrachten konntet. So lasst es mich als Schreiberling einmal mit den Worten eines deutschen Humoristen sagen und diesen Bericht für heute damit zum Abschluss bringen:

„Ein Leben ohne Mo(ps)dellbahn ist möglich, aber sinnlos.“

In diesem Sinne: Wir sehen uns !